Sputendorf

Ein Dorf voller Idylle

Anfangs schien es, als ob die stürmischen Wendejahre spurlos am Ort Sputendorf vorbei gehen würden. Selbst die alten Straßennamen wurden nicht zum Politikum. Inzwischen ist der Ort kräftig gewachsen und bereits jeder Dritte im Ort ist ein zugezogener Sputendorfer. Einen Bevölkerungszuwachs von fast 40% in nur zwei Jahren hat kaum eine Gemeinde im Speckgürtel aufzuweisen.

Im Dorfanger von Sputendorf befinden sich zwei verträumte Teiche. An den Teichrändern wachsen Trauerweiden, im großen Teich blühen im Sommer Seerosen und der kleinere Teich hat mittig eine Insel, auf welcher Wildenten und anderes Getier geschützten Unterschlupf und Brutstätten finden.

Das "Café Waldesruh" ist vor allem an den Wochenenden ein gefragtes Lokal für die gastronomische Einkehr.

Die erste Erwähnung findet das einstmals "Sputelendorf" im Jahre 1375 im Landbuch Karls IV. Slawen besiedelten das Landschaftsgebiet "Der Teltow", es bildeten sich kleine Dörfer. In kirchlicher Hinsicht gehörte Sputendorf bereits 1644 als "mater combinata" zu Stahnsdorf. Zum Jahresende 2021 zählte Sputendorf 608 Einwohner.

Sehenswertes

Die Kirche von Sputendorf ist ein Feldsteinbau aus dem 13. Jahrhundert. Eine Reihe von Umbauten zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert haben das Gesicht der Kirche verändert.

Im Inneren des Gotteshauses kommt vor dem weißen Hintergrund der farbenprächtige barocke Kanzelaltar von 1720 voll zur Geltung. Er wurde in den 60er Jahren restauriert.

Gegenüber des Barockensembles auf der Westempore befindet sich die Orgel, die am Karfreitag 1887 aufgestellt wurde. Sie wird zu Gottesdiensten noch immer gespielt. Der hölzerne Dachturm wurde zwischen 1994 und 2000 originalgetreu wiederhergestellt.

Im Bürgerhaus & Heimatmuseum, der ehemaligen Dorfschule, erfährt man etwas über die Geschichte Sputendorfs und das Leben in der Region. Dort liegt Altes für die Zukunft bewahrt.

Das Bürgerhaus kann für verschiedene Anlässe gemietet werden. Ansprechpartnerin ist Stephanie Schulze, Tel: (033701) 906469.

Regelmäßig sonntags eröffnet das Begegnungscafe im Bürgerhaus. Köstliche selbstgebackene Kuchen warten auf die Gäste und Kunden. Termine finden Sie im Internet oder auf einer Infotafel am Bürgerhaus.

Die
Leitung des Heimatmuseums obliegt Rosemarie Koch, Tel: (033701) 74112.

Unterwegs zu Pferd

Inmitten von Wiesen, Rieselfeldern und Wald, liegen die benachbarten Ortsteile Sputendorf und Schenkenhorst. Gleich mehrere Reiterhöfe und -ställe ziehen Pferdefans aus Berlin und dem Umland an. Hier kann man Reiten lernen, ausreiten oder das eigene Pferd in einer Pferdepension oder in einem offenen Stall unterbringen.

Gut Sputendorf

Eschenhof

Gut Eichhof

Reiterhof Schenkenhorst

Trail Akademie

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