Verwaltung und Gemeindevertretung gemeinsam für mehr Sicherheit

Gemeinsam sind wir stark – nach diesem Motto setzen sich die Fraktionen Bürger für Bürger, CDU, SPD sowie Bürgermeister Bernd Albers mit einer aktuellen Beschlussvorlage für mehr Verkehrssicherheit an der Kreisstraße 6960 (Potsdamer Allee) ein.

Die ersten Monate seit der Inbetriebnahme der umgebauten Kreisstraße Anfang September 2020 haben gezeigt, dass die Verkehrsführung an den Kreisverkehren Bahnhofstraße, Friedrich-Naumann-Straße/Heinrich-Zille-Straße und Bergstraße nicht hinreichend sicher ist.

Eine Vielzahl an Bürgerhinweisen deutet darauf hin, dass die Wahrnehmung der drei Kreisel durch die Verkehrsteilnehmer trotz Markierung und Beschilderung unzureichend ist. Dagegen soll nun mit Hilfe farbig unterlegter Mittelkreise Abhilfe geschaffen – Signalfarbe soll hier auch Ortsunkundigen und "Schildermuffeln" klare Hinweise zur Verkehrsführung geben.

In der Beschlussbegründung heißt es unter anderem:

"Die Potsdamer Allee war über Jahre eine mehrspurige Durchfahrtsstraße durch den Ort. All die Jahre als Vorfahrtsstraße ausgebaut, ist die Neuregelung des Verkehrs nun deutlich anders und für viele Verkehrsteilnehmer nicht sofort ersichtlich, da sich die Straße nach wie vor ziemlich geradlinig und ähnlich einer Hauptstraße durch den Ort zieht.

Durch die drei Kreisverkehre ist ein erhöhtes Unfallrisiko zu verzeichnen. Eine farbliche Gestaltung der Mittelinseln wird die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer erhöhen und mögliche Unfälle reduzieren oder verhindern."

In einer ersten Stellungnahme vom 9. Oktober 2020, mit der sich die Antragsteller nicht zufrieden geben, teilte der Kreisstraßenbetrieb des Landkreises Potsdam-Mittelmark der Gemeindeverwaltung Stahnsdorf mit, dass die Neuregelung des Verkehrs deutlich ersichtlich und gemäß StVO durch die Beschilderung sowie Markierung eindeutig sei. Jeder Verkehrsteilnehmer sei gefragt, sich entsprechend der StVO zu verhalten.

Zwar führt der Kreisstraßenbetrieb weiterhin aus, dass die Verkehrssituation weiter beobachtet werde und ggf. Polizeikontrollen durchgeführt würden. "Von der jetzigen gemeinsam eingebrachten Beschlussvorlage geht unmissverständlich das Signal aus, dass die Situation hochgradig gefährlich und daher nicht länger hinnehmbar ist", sagt Bürgermeister Bernd Albers stellvertretend für alle Einreicher.

(05.01.2021)

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