Stahnsdorf bekommt die S-Bahn ─ Zugtaufe folgt im Frühjahr 2022

Die Länder Berlin und Brandenburg haben die Finanzierungsvereinbarung mit der Deutschen Bahn für die Vorplanung zur Verlängerung der S-Bahn-Linie 25 unterzeichnet. Diese soll bis 2024 laufen, danach schließen sich Entwurfsplanung und das Planfeststellungsverfahren durch das Eisenbahn-Bundesamt an, bevor planmäßig ab etwa 2028 mit dem Bau der Trasse begonnen werden kann. Ziel der Beteiligten ist es, den ersten Zug 2032 nach Stahnsdorf einrollen zu lassen.

"Nach unseren jahrelangen, gemeinsamen Bemühungen können wir Stahnsdorfer nun einen weiteren großen Erfolg verzeichnen. Der Ankauf notwendiger Flächen, die Machbarkeitsstudie und Freihaltung der Trasse für die S-Bahn wurden honoriert", sagt Bürgermeister Bernd Albers. Er bat Ende vergangenen Jahres darum, die sich abzeichnende Entwicklung mit einer offiziellen Zugtaufe einer S-Bahn auf den Namen "Stahnsdorf" zu feiern. Dieser Bitte wurde entsprochen, die Taufe erfolgt im Mai 2022.

Die Finanzierung für den Abschnitt Teltow (Stadt) – Stahnsdorf, Sputendorfer Straße, über rund 6 Millionen Euro wird durch das Land Brandenburg abgesichert. Zusätzlich investiert das Land Berlin über eine eigene Finanzierungsvereinbarung 4 Millionen Euro in die Vorplanung für den zweigleisigen Ausbau der S-Bahn zwischen Südende und Lichterfelde-Ost.

Damit werden zwei wesentliche Bedingungen geschaffen, um zukünftig einen stabilen 10-Minuten-Takt auf der S 25 bis Stahnsdorf zu ermöglichen. Der Ausbau ist Bestandteil des Infrastrukturprojektes i2030, in dem sich die Länder Berlin und Brandenburg, die Deutsche Bahn und der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) zusammengeschlossen haben. Für die gesamte Hauptstadtregion sollen damit mehr und bessere Schienenverbindungen geschaffen werden.

Die drei Orte Kleinmachnow, Teltow und Stahnsdorf haben bereits heute über 64.000 Einwohner. Allein die Stadt Teltow hat seit 1990 rund 11.000 Einwohner dazugewonnen. 2005 erhielt die Stadt den Anschluss ans S-Bahn-Nnetz. Von der nun geplanten Verlängerung profitieren die wachsende Nachbargemeinde Stahnsdorf und die Region.

Die Erweiterung umfasst die zwei neuen S-Bahnstationen "Iserstraße" und "Sputendorfer Straße". Mit dem zweigleisigen Ausbau zwischen Südende und Lichterfelde-Ost wird eine wichtige Voraussetzung geschaffen, um auf der S-Bahn-Linie einen zuverlässiger 10-Minuten-Takt bis zum neuen Endhaltepunkt in Stahnsdorf anbieten zu können. Zusätzlich erhält die Station Berlin-Lankwitz eine zweite Bahnsteigkante. Auf zwölf Kilometern wird damit das Netz der Berliner S-Bahn für zukünftige Bedarfe neu- und ausgebaut.

(15.01.2022 / mit Material Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH)

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