Hochsitze im Ortsteil Stahnsdorf erneut komplett zerstört

Nach den Sachbeschädigungen im September 2020 wurden im Zeitraum Mitte März bis Ostern 2021 drei Hochsitze in Stahnsdorf zerstört und somit die Jagdausübung massiv beeinträchtigt. Unbekannte machten die hölzernen Jagdeinrichtungen durch grobe Gewalteinwirkung unbrauchbar. Dabei verwendeten sie teilweise auch Werkzeug, darunter Sägen.

Auf wessen Konto die Taten gehen, ist unklar. Es wurde in allen Fällen Strafanzeige bei der Polizei erstattet. Auf den Kosten für den Wiederaufbau der Hochsitze, die jeweils im hohen dreistelligen Euro-Bereich liegen, drohen die Jagdpächter sitzen zu bleiben.

"Jagd ist eine der Säulen bei der Wildhege. Sie ist zwar nicht das einzige Mittel zur Regulation der immensen Schwarzwildpopulation in Stahnsdorf und Kleinmachnow, aber zweifellos ein unverzichtbares Mittel", sagt Bürgermeister Bernd Albers. Dass die Jagdpächter und Jäger ihrer Tätigkeit im Spannungsfeld widerstreitender Interessen nachgehen, könne und dürfe physische oder psychische Gewalt niemals rechtfertigen.

(28.04.2021 / mit Material Jagdgenossenschaft Stahnsdorf - Kleinmachnow)

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