Grabsteine müssen sicher sein ─ jährliche Untersuchung erledigt

Sturmfest und erdverwachsen, so nennen sich bekanntlich die Niedersachsen in ihrer inoffiziellen Landeshymne. Dieselben Eigenschaften gelten hoffentlich allerorten auch für Grabsteine. Erschütterungen, starke Windlast und anderen Belastungen dürfen ihnen nichts anhaben.

Die meist mehrere Hundert Kilogramm schweren Grabsteine müssen also jederzeit sturzsicher sein. In der Regel ist dies auch der Fall, wie die jährliche Standsicherheitsprüfung auf Friedhöfen zeigt.

Und doch gab es im Rahmen der diesjährigen Untersuchung durch den Sachbereich Ordnung und Sicherheit, die am 21. April 2021 auf zwei kommunalen Friedhöfen in Güterfelde stattfand, auch einige zu bemängelnde Grabstellen.

Auf dem Friedhof Mühlenweg prüfte die Ordnungsverwaltung 46 Grabmale ─ zwei davon waren nicht standsicher. An der Lindenallee fiel eines der insgesamt 13 geprüften Gräber durch die Prüfung. Statistisch gesehen war somit unter jeweils 20 geprüften Grabsteinen ein unzureichend gesichertes Exemplar.

Alle wegen mangelnder Standsicherheit beanstandeten Steine wurden mit einem gelben Aufkleber versehen. Die Nutzungsberechtigten werden nun durch die Verwaltung schriftlich aufgefordert, bei den Grabmalen die Standsicherheit wiederherzustellen.

(22.04.2021)

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