Anbindung des Gladiolenwegs an Ortsumfahrung L 77 n freigegeben

Die Leistungsfähigkeit der im April 2020 eröffneten Ortsumfahrung L 77n ist seit dem 2. Oktober 2020 optimiert. An diesem Tag konnte der bis zur Ortsumfahrung L 77n verlängerte Gladiolenweg feierlich freigegeben werden. Er soll den Verkehr aus bzw. in Stahnsdorfs Wohngebiete beiderseits der Sputendorfer Straße leiten. Bei der feierlichen Verkehrsfreigabe waren neben der Verwaltung auch die beteiligten Baufirmen und Planer sowie ein Gemeindevertreter anwesend.

"Ich freue mich, dass wir binnen sechs Monaten nun auch diesen Arm des Kreisverkehrs ertüchtigt haben. Die Sputendorfer Straße und der Güterfelder Damm werden dies positiv bemerken, der innerörtliche Verkehr weiter abnehmen", sagt Bürgermeister Bernd Albers.

Seit April 2020 wurde die bestehende Straße um 710 Meter nordwärts verlängert. Gebaut wurde eine Fahrbahn mit einer Breite von 5,50 Meter. Die Trasse ist dem Bebauungsplan entsprechend mit einer Doppelkurvenführung errichtet, in der das erlaubte Tempo sicherheitsbedingt auf 30 Stundenkilometer reduziert ist.

Nordwestlich der Fahrbahn ist neben dem 1,75 Meter breiten Sicherheitsstreifen ein 2,50 Meter breiter asphaltierter Geh- und Radweg an den geplanten Radweg der L77n angeschlossen. Vorhandene Feldzufahrten wurden ebenfalls an den Gladiolenweg verbunden. Bauausführende Firma war die Matthäi GmbH aus Michendorf.

Eine Fachfirma aus Frankfurt/Oder sondierte und beräumte im März 2020 insgesamt rund 1,8 Hektar als Kampfmittelverdachtsfläche ausgewiesene Fläche. Sie spürte 45 Kilogramm Altlast auf, darunter Brandbomben und Munition für Handfeuerwaffen. In die Suchaktion investierte die Gemeinde gut 32.000 Euro.

Eine Muldenentwässerung war aufgrund der Bodenbeschaffenheit nicht möglich. Stattdessen wird das anfallende Niederschlagswasser der Fahrbahn über Längs- und Quergefälle in Straßenabläufe abgeleitet. Von dort fließt das Regenwasser über einen Kanal in das vorhandene Sickerbecken Schmale Enden II.

Restarbeiten werden bei fließendem Verkehr noch bis zum Jahresende 2020 erledigt. Diese umfassen im Wesentlichen die Herstellung begleitenden Straßengrüns. Als Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme sind die Pflanzung von 108 Winterlinden sowie die Umwandlung von Acker in extensives Grünland vorgesehen.

Die Gesamtinvestition der Gemeinde Stahnsdorf in Planung und Bau umfasste rund 1,1 Millionen Euro.

(02.10.2020)

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