Lebenswertes Stahnsdorf
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Erleben Sie mit einem Klick die Sehenswürdigkeiten der Orte Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf in Bild und Ton. Viel Vergnügen!
Stahnsdorf ist eine Gemeinde am südlichen Stadtrand von Berlin. Hier vor Ort ist die Kombination von Wohnen und Arbeiten im Grünen noch möglich. Und es gibt attraktive Freizeit- und Kulturangebote. Auf den folgenden Seiten können Sie sich über Sehenswürdigkeiten, Gastronomie und Übernachtungsmöglichkeiten sowie den Angeboten des örtlichen Heimatvereins informieren.
Dieser Ort liegt auf dem sogenannten „Teltow“, einer südlich des Spreetals gelegenen Hochfläche, die im Westen von Nuthe und Havel begrenzt wird. Wir bieten Ihnen aber auch einen virtuellen Rundgang durch die Region.
| Lage |
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| Anschrift |
Gemeindeverwaltung Stahnsdorf Annastraße 3 14532 Stahnsdorf Telefon 03329-646-103 Fax 03329-646-130 eMail gemeinde@stahnsdorf.de Homepage http://www.stahnsdorf.de |
| Einwohner | 14.000 |
| Ortsteile |
Güterfelde, Schenkenhorst, Sputendorf, Stahnsdorf-Ort |
| Geschichte | |
| Nachbarkommunen |
Kleinmachnow, Nuthetal, Teltow, Ludwigsfelde, Potsdam, Berlin. |
Stahnsdorf - historischer Abriß -
Mit dem Vordringen der Zistersienser (1170 Kloster Zinna; 1180 Kloster Lehnin) Christianisierung und Beeinflussung der Besiedlung des Teltow.
| Anfg. des 13. Jhds. | Bau der Dorfkirche |
| 17.November 1264 |
Stahnsdorf erfährt erste Erwähnung ein Magister Petrus de Stanesdorp ist von Markgraf Otto III bei der Beurkundung eines Kaufes des Domkapitels zu Brandenburg als Zeuge benannt. |
| 1299 | Markgraf Otto IV. übergab u.a. Germanicum und Slavicum Stanesdorp dem Bischof Volrad zu Brandenburg |
| 17. Februar 1435 |
die Hakes zu Machnow übernehmen die Grundherrschaft über Deutsch- und Wendisch-Stahnsdorf als Lehnsträger des Bischofs |
| 1480 | nur noch Deutsch-Stahnsdorf im Schoßregister |
| 1652 |
Landreiter des Kreises Teltow stellt vier Jahre nach Beendigung des 30-jährigen Krieges fest: Es leben hier nur noch ein in Stahnsdorf Geborener, fünf Kossäten mit einem Sohn und zwei Knechte |
| 1801 |
wieder Stand von vor dem 30-jährigen Krieg 145 Einwohner, 22 Feuerstellen (Wohnstätten) Drei große Ackerflächen: Teltow`sche Feld an Teltow angrenzend; Große Feld oder Lange Stücken, hinter Blumensiedlung.; Lerchenfeld an Gütergotz angrenzend; Upstall- und Striewitzwiesen; bis 1849 gemeinsame Viehhütung und Feldbestellung |
| nach 1848er Revolution |
Separation oder in Preußen Feldregulierung - Aufteilung der Feldmark - , (22.03.1850: „Gesetz zur Aufhebung der gutsherrlichen Rechte am bäuerlichen Grundbesitz“, zweiter Teil der Stein´schen Reformen) 4358 Morgen Acker, Wiesen, Weiden und Wald gingen an 18 Bauern und auch an Kossäten und Büdner 1858 abgeschlossen |
| 1854 | 326 Einwohner (161 männlichen Geschlechts) leben in 52 Familien |
| 1880 | 610 Einwohner (296 männlich) in 113 Haushaltungen |
| 1899 | Stahnsdorf erhält die erste besoldete Bürgermeisterstelle im damaligen Kreisgebiet Teltow |
Mit der Industrialisierung und der näherrückenden Reichshauptstadt begann eine sprunghafte Entwicklung Stahnsdorfs.
Hierzu trugen bei:
| 1891 | der Bau der Chaussee von Zehlendorf über kleinmachnow nach Gütergotz (Güterfelde) bzw. Schenkendorf (Schenkenhorst) |
| 1900 - 1906 | Bau des Teltowkanals |
| 1902 | Erwerb von insgesamt 206 ha Wald-, Heide- und Ackerfläche durch die Berliner Stadtsynode zur Anlage eines Zentralfriedhofes für den Süden von Berlin |
| 1904 | Anschluss der Gemeinde an das Wassernetz der Charlottenburger Wasserwerke |
| 1905 | Bau der Kläranlage auf dem Lindenberg - 1931 Großkläranlage - |
| 1906 | Elektrifizierung der seit 1892 von Lichterfelde bis Ortseingang Stahnsdorf verkehrenden Dampfstraßenbahn und die Verlängerung des Schienennetzes bis zur Machnower Schleuse |
| 1908 | Chausseebau Stahnsdorf - Dreilinden - Wannsee |
| 1913 | Inbetriebnahme der Staatseisenbahn (Friedhofsbahn) Wannsee - Stahnsdorf |
| 27.04.1908 | Einweihung der Gemeindeschule Stahnsdorf (jetzige Lindenhof-Schule): vierklassig mit Turnhalle (erste im Kreis Teltow), 220 Schüler, zwei Lehrer, eine Lehrerin |
| 1910 | 1246 Einwohner |
| 1919 | 1311 Einwohner |
Die Bauern begannen ihr Land zu verkaufen.
Von 1919 bis 1930 wurden insgesamt 248 ha für Siedlungszwecke veräußert.
Es entstanden und entwickelten sich: die Kolonie Stahnsdorf West, die Siedlung „Eigene Kraft“, die Markhofsiedlung, die Blumensiedlung.
Aus dem kleinen Angerdorf wuchs eine Gemeinde im Randgebiet zu Berlin
| 1930 | 2149 Einwohner |
Zwischen 1930 und 1939 erfolgte in der intensivsten Bauperiode ein Zusammenwachsen der ältesten Ortsteile mit den an der Peripherie liegenden neuen Teilen Stahnsdorfs.
Stahnsdorf wird Garnisonsstandort:
- "Schlieffen-Kaserne" (08.09.1935), an der jetzigen H.-Zille-Straße
- "Sigsfeld-Kaserne" (30.07.1936), an der heutigen Annastraße
- "General-Ludendorff-Kaserne" (30.10.1938) am heutigen Güterfelder Damm
| 1941/42 | Von der Dreilinden Maschinenbau GmbH, einer Tochtergesellschaft der Robert-Bosch-GmbH Stuttgart wurde noch in der Zeit des Zweiten Weltkrieges die "Boschsiedlung" mit über 400 Wohnungen gebaut |
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22. Dez. 1942 05. Aug. 1943 |
Die Mitglieder der "Roten Kapelle", die Stahnsdorfer Bürger John Graudenz und Anni Krauss werden in Plötzensee hingerichtet. |
| 23.04.1945 | ohne größere Kampfhandlungen wird Stahnsdorf durch die Rote Armee eingenommen |
| 28.05.1945 | 6685 Einwohner |
| 29.09.1945 | Bodenreform, Aufteilung von Land an 17 Neubauern |
| 24.01.1946 | Wiederaufnahme des Straßenbahnbetriebes durch die BVG |
| 28.05.1947 | S-Bahnbetrieb nach Wannsee bzw. Oranienburg wird wieder aufgenommen |
| 01.09.1961 | Aufnahme des Schulbetriebes an der "Heinrich-Zille"-Grundschule |
| 1961 | Wohnungsbau: 60 WE der NVA hinter der "Boschsiedlung", 21 WE im "Lehrerblock" |
| 13.08.1961 | "Grenzsicherungsmaßnahmen" führen auch zur Schließung des S-Bahnhofes Stahnsdorf |
| 31.08.1961 | Einstellung des Straßenbahnbetriebes |
| 1972 | Dorfteich zugeschüttet |
| 01.06.1976 | endgültige Beseitigung des S-Bahnhofes Stahnsdorf |
| 1977 | Beginn des verstärkten Eigenheim-Neubaus, bis 1990 ca. 300, u.a. in der "Forstsiedlung" an der Alten Potsdamer Landstraße und in dem Komplex "Am Walde" |
| 1985 | 125 Wohnungen in Geschossbauweise am Ruhlsdorfer Weg |
| 12.06.1992 | der letzte Soldat der GUS-Truppen verlässt die Kaserne an der Annastraße |
| 13.10.1992 | Vereinbarung zur Bildung des Amtes Stahnsdorf (mit Güterfelde. Schenkenhorst und Sputendorf) an Innenministerium Brandenburg zur Bestätigung gegeben |
| 19.08.1993 | Richtfest im Wohnbereich "Neue Vogelsiedlung" |
| 16.08.1994 | 6256 Einwohner |
| 1998 | Wiederherstellung des Dorfteiches |
| 25.02.1999 | Einweihung des Gemeindezentrums an der Annastraße, entstanden als Konversionsbau aus einem Kasernenblock der ehemaligen "Sigfeld-Kaserne" |
| 01.01.2002 | Stahnsdorf ist amtsfreie Gemeinde mit den Ortsteilen Güterfelde, Schenkenhorst und Sputendorf |
Städtepartnerschaft mit dem 1. FFC Turbine Potsdam
Am Mittwoch, den 16.05.2007 unterzeichneten in Teltow die Bürgermeister von Kleinmachnow, Stahnsdorf und Teltow und der Präsident vom 1. FFC Turbine Potsdam einen Städtevertrag.
Nachdem der Frauenfußball in den vergangenen Jahren durch die Erfolge des 1. FFC Turbine Potsdam und der Nationalmannschaft an zunehmender Beliebtheit gewann, soll diese Sportart durch die Kooperation zwischen Turbine und dem regionalen Sportverein RSV stärker gefördert werden. Der RSV- Vereinspräsident Michael Grunwaldt hat sich bereit erklärt die Funktion des Turbine Botschafters zu übernehmen. Seitens Turbine verspricht man sich von der künftigen Zusammenarbeit vor allem verbesserte Vermarktungsmöglichkeiten und damit einen Zuschauerzuwachs bei den Spielen der ersten und zweiten Mannschaft. Der abgeschlossene Vertrag steht aber auch für einen Erfahrungsaustausch sowohl zwischen den Trainern der beiden Vereine als auch zwischen den Spielerinnen des FFC Turbine und des RSV. Die Spielerinnen von Turbine sollen als Vorbilder ihre Erfahrungen an die Mädchen weiterleiten. Vielleicht haben wir ja bald eine Spielerin in der Mannschaft von Turbine, die ihre Wurzeln im RSV hat.
Partnerschaft mit Hertha BSC
Seit dem 09.02.2005 besteht eine Städtepartnerschaft zwischen der Gemeinde Stahnsdorf, der Stadt Teltow und dem » Fußballverein Hertha BSC.
In der Metropolregion Berlin ist Hertha BSC der Leuchtturm im Fußball. Die Gemeinde Stahnsdorf erhofft sich aus der Städtepartnerschaft mit Hertha BSC die gezielte Förderung der jungen Fußballer unserer Region. Dann kommt einer der nächstes Nachwuchsstars bei Hertha BSC aus einem unserer regionlen Vereine.
Vom Netzwerk, Verein mit Kommune, werden beide Seiten profitieren. Wir als Gemeinde schaffen die Anlaufstelle für die Bürger und das Fenster zum Verein Hertha BSC. Gemeinsam fördern wir die Talente im Fußballsport, bieten Unterhaltung und aktiven Sport. Mit der wechselseitigen Sympathie kümmern wir uns gemeinsam um die sportliche Identität unserer Region.
14532 Kleinmachnow
Tel.: 033203 877 1301-1304
14513 Teltow
Tel.: 033287 4781-0
Tel.: +49 (0) 3329 - 646 - 0, E-Mail: gemeinde@stahnsdorf.de

