Südwestkirchhof wird mehrere Stunden für Jagd geschlossen

Schwarz- und Rehwild richtet in zu großer Population enormen Schaden an der Vegetation an. Aus diesem Grund lädt der Südwestkirchhof erneut zur Jagd auf sein Gelände.

Nachdem Wildschweine und Rehe auf dem Südwestkirchhof noch immer Schäden verursachen, wird Deutschlands zweitgrößter Friedhof für einige Stunden zum Jagdgebiet. Trotz der jagdlichen Erfolge im zurückliegenden Jahr tummelt sich noch immer Schwarzwild und Rehwild auf dem 206 Hektar großen Gelände.

Die Rehe stürzen sich regelrecht auf wohlschmeckende Gehölze oder frische Blumen, welche die Gräber der Verstorbenen schmücken sollen. Auch Schwarzwild durchwühlt nachts die weitläufigen Grünflächen.

Um den enormen Wildschaden zu begrenzen und Trauernden sowie Friedhofsbesuchern eine würdige Friedhofsanlage zu präsentieren, wird nun erneut gejagt. Am Samstag, 9. Januar 2016, bleibt der Südwestkirchhof daher für Besucher bis 11 Uhr geschlossen. Zehn Schützen und Jagdhunde sollen zuvor den Friedhof durchkämmen und möglichst viel Wild zur Strecke bringen.

Die Aktion wird zum Schutz der Friedhofsanlage und ihrer Nutzer organisiert. Die Friedhofsverwaltung bittet um Verständnis für die Schließzeit und rät eindringlich von einem Besuch an diesem Tag ab.

(06.01.2016/mit Material Südwestkirchhof)