Sternsinger verbreiteten spätweihnachtlichen Glanz im Rathaus

Bürgermeister Bernd Albers begrüßte Thomas Marin (2.v.l.) und die Sternsinger im Gemeindezentrum.

Spätweihnachtlicher Glanz im Rathaus: Wie in jedem Jahr waren am heutigen Dreikönigstag die Sternsinger zu Gast im Gemeindezentrum. In Gestalt der Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar warben sie gemeinsam mit dem Diakon der Römisch-Katholischen Pfarrgemeinde Sanctissima Eucharistia, Thomas Marin, für milde Gaben zugunsten wohltätiger Projekte.

2016 steht die zentral organisierte Sternsingeraktion im Zeichen des Themas "Respekt". In diesem Jahr handelte es sich es bereits um die 58. Auflage des Dreikönigssingens. Konkret sammelten die Jugendlichen für Entwicklungshilfeprojekte in Bolivien und weltweit und vermittelten damit die Botschaft "Segen bringen, Segen sein. Respekt für dich, für mich, für andere".

Bürgermeister Bernd Albers hieß die Teilnehmer herzlich in Stahnsdorf willkommen, anschließend erfolgte die Segnung des Rathauses mit dem traditionellen Schriftzugaufkleber, diesmal mit der aktuellen Aufschrift "20*C+M+B+16".

Sternsingen ist in Mitteleuropa als rein katholischer Brauch anzusehen und hat seine Ursprünge hierzulande im 16. Jahrhundert, entstanden aus der Tradition des Schülerchorgesangs zum Dreikönigstag. In der Zeit der zwölf Weihnachtstage vom 25. Dezember bis zum 6. Januar – und teilweise auch darüber hinaus – sammeln Sternsinger Geld für wohltätige Zwecke. Rund 330.000 von ihnen gibt es derzeit in Deutschland.

(06.01.2016)

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Fotos: Gemeinde Stahnsdorf