Starkregen, Strohballenbrand und ein havarierter Pick-Up

Erst Feuer - danach Wasser im Übermaß: Zunächst wurde die Feuerwehr Stahnsdorf am Samstagmittag, 22. Juli 2017, zu einem größeren Heckenbrand alarmiert. Ein Hauseigentümer wollte mit einem Gasbrenner eigentlich nur dem lästigen Unkraut zu Leibe rücken, doch bei seinen Arbeiten war auch ein Teil seiner Hecke in Brand geraten. Das Feuer konnte rechtzeitig gelöscht und weiterer Schaden verhindert werden.

Am Nachmittag brach dann ─ bereits zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen ─ ein Starkregen über die Gemeinde herein, insbesondere den Ortsteil Stahnsdorf. Die großen Wassermassen innerhalb kurzer Zeit überlasteten die Entwässerungssysteme und so wurde die Feuerwehr zu mehreren Wassereinbrüchen in Kellern und überfluteten Straßen alarmiert. 30 Einsatzkräfte waren mehrere Stunden im Einsatz.

Dass der Regen auch zur Hilfe werden kann, erfuhren die Brandschützer am Sonntagmorgen, 23. Juli 2017. Die Stahnsdorfer Kameraden fuhren zur Unterstützung ihre Kollegen der Wache Schenkenhorst-Sputendorf zu einem Strohballenbrand nach Schenkenhorst. Bei den Löscharbeiten half der Niederschlag entscheidend dabei, das Feuer schnell in den Griff zu bekommen.

Bereits in der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde die Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall auf dem Güterfelder Damm alarmiert. Ein Pick-Up war auf gerader Strecke außer Kontrolle geraten und mit einem angrenzenden Erdwall kollidiert. Die Kameraden sicherten das Fahrzeug bis zum Eintreffen eines Abschleppunternehmens, während sich die Polizei parallel auf die Suche nach dem Fahrzeugführer machte, der sich offenbar vom Unfallort entfernt hatte.

(24.07.2017 / mit Material Freiwillige Feuerwehr Stahnsdorf und Polizeidirektion West Land Brandenburg)