Staatlicher Zuschuss für Einbruchsschutz in Haus und Wohnung

Die Nachrüstung eines Türspions fällt unter die förderfähigen Einbauten bei dem neuen KfW-Programm zur Einbruchssicherheit.

Mieter und Eigentümer, die ihre Wohnungen oder Häuser gegen Einbrecher schützen wollen, erhalten seit kurzem staatliche Zuschüsse. Diese können sie bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen. Die Anträge werden dort in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet.

Für das bis 2017 laufende Programm stellt der Bund insgesamt zehn Millionen Euro zur Verfügung. Zehn Prozent der jeweiligen Investitionssumme werden bezuschusst, im Einzelfall mindestens 200 Euro und höchstens 1500 Euro. Denkbare Umbauten sind der Einbau und die Nachrüstung einbruchhemmender Haus- und Wohnungseingangstüren, zum Beispiel durch Mehrfachverriegelungen, Türspione und Gegensprechanlagen. Geld vom Staat gibt es auch für die Nachrüstung von Fenstern und Rollläden sowie den Einbau von Alarmanlagen. Das Vorhaben darf in mehreren Schritten umgesetzt werden, muss jedoch binnen sechs Monaten abgeschlossen sein.

Wichtig dabei: Die KfW beteiligt sich nur an Umbaumaßnahmen, die noch nicht begonnen oder abgeschlossen sind. Investitionen in die Sicherheit in Haus oder Wohnung, die in der Vergangenheit getätigt wurden, fallen nicht unter die Förderwürdigkeit. Nicht gefördert werden außerdem Ferien- und Wochenendhäuser sowie gewerblich genutzte Flächen.

Für den Bauherrn ergeben sich gegebenenfalls auch Kombinationsmöglichkeiten des Einbruchsschutzprogramms mit dem Förderprogramm "Altersgerecht Umbauen". Interessenten berät die KfW gebührenfrei unter der Telefonnummer 0800 539 9002.

(03.12.2015)