Schulkinder aus dem Übergangswohnheim präsentierten Lernerfolge

Hinter, vor, unter, neben oder eben auf dem Stuhl:
Auch die Tücken der deutschen Sprache beherrschen viele der Flüchtlingskinder schon nach kurzer Zeit.

Seit Februar dieses Jahres arbeiten die beiden hauptamtlichen Lehrer der Willkommensklassen, Wilma Knop und Klaus Lutz, gemeinsam mit weiteren Honorarkräften an der Grundschule "Heinrich Zille", um die derzeit 38 Schulkinder aus den Übergangswohnheimen Ruhlsdorfer Straße vor allem mit Grundwissen der deutschen Sprache auszurüsten. Die Schülerinnen und Schüler kommen aus Afghanistan, Albanien, Serbien, Tschetschenien oder dem Tschad.

Am Mittwochmorgen hatten die 6- bis 13-Jährigen die Gelegenheit, ihre riesigen Fortschritte beim Spracherwerb der Öffentlichkeit zu präsentieren. In der Mensa boten sie dar, wie ihnen auf wortwörtlich tänzerische und spielerische Weise im Unterricht die Integration über Sprache vorgelebt wird. "Wie heißt du? Woher kommst du? Wie alt bis du?" - Diese und andere Fragen beantworteten die SchülerInnen mit spielerischer Leichtigkeit.

Auch Bürgermeister Bernd Albers machte sich vor Ort ein Bild von den Lernerfolgen. Erfreulich ist, das fast ein Drittel aller Flüchtlingskinder im Grundschulalter zum Schuljahr 2015/2016 in eine der Regelklassen an der Zille-Schule gehen wird, insgesamt zwölf an der Zahl.

(01.07.2015)