Samba-Gruppe trieb Festumzug an


Die Kavallerie kommt zuerst zumindest beim Festumzug anlässlich der 750-Jahr-Feier Stahnsdorfs. Er beginnt am Samstag, 13. September, um 10.30 Uhr am Gemeindezentrum (Annastraße 3) und führt über den Güterfelder Damm sowie weiter über den Friedrich-Weißler-Platz zum Dorfplatz. Dort soll er gegen 12 Uhr enden.

Zwei vom Stahnsdorfer Heimatverein organisierte Pferde werden an vorderster Front die gut einen Kilometer lange Strecke bewältigen. Ihnen folgen mehr als 40 Gruppen aus Vereinen, Privatpersonen und ortsansässigen Unternehmen, aber auch der Gemeindeverwaltung und den kommunalen Einrichtungen sowie der Feuerwehr (Übersicht anbei). Sie alle werden kostümiert den Weg zu Fuß oder motorisiert bestreiten. Es gibt unter anderem historische Automobile (Traktoren, Motorräder, Oldtimer) zu sehen, die beim Abschluss am Dorfplatz zu einer Technikschau versammelt werden.

"Der Festumzug ist ein ganz großes Highlight der Festwoche. Kaum etwas verkörpert die jahrhundertealte Tradition unseres Ortes vom Mittelalter bis zur Gegenwart so gut wie er", sagt Bürgermeister Bernd Albers. Alle Kiebitze, Zaungäste und weiteren Zuschauer sind herzlich eingeladen, die Straßen bei diesem einmaligen Moment zu säumen.

Die Berliner Sambagruppe "HeartBeat" unter der Leitung von Pamela Rehfeld wird musikalisch und rhythmisch bestimmend sein, sie läuft im vorderen Drittel des Umzugs mit. Sie spielt Percussion im Brasil-Style: Afrobrasilianische Basis-Rhythmen werden zu neuen, manchmal recht komplexen Stücken arrangiert und mit eigenen Ideen, Breaks und Phrasierungen aufgepeppt.

Zuschauer dürfen sich auf abwechslungsreiche Inszenierungen der Heartbeaters freuen: Mit verschiedenen Kostümen und Choreographien werden die Rhythmen auf immer wieder neue und erfrischende Weise kombiniert und dargeboten.


Kurzzeitige Verkehrsbeeinträchtigungen sind während der Zeit des Festumzugs unvermeidlich. So wird der Güterfelder Damm, die Landesstraße 77, in der Zeit von etwa 10.30 Uhr bis 12 Uhr ab dem Stahnsdorfer Hof im Norden beziehungswiese ab der Einmündung zur Bergstraße im Süden voll gesperrt. Umleitungen sind an den beiden eben genannten Punkten sowie im Bereich Wannseestraße/Schleusenweg ausgeschildert.
Rad- und Gehwege sind von der Vollsperrung ausgeschlossen, aber auch dort ist mit Einschränkungen wegen des erwarteten großen Publikumsverkehrs zu rechnen.

Weiter geht es am Samstag mit dem Handwerker- und Gewerbemarkt von 11-18 Uhr rund um den Dorfplatz sowie mit einem bunten Programm im Festzelt ab 12 Uhr. Dabei sind ein Akkordeon-Ensemble, die Karnevalsvereine TCC und CV Rot-Weiß sowie das Jugendblasorchester der Kreismusikschule Potsdam-Mittelmark. Schlendern, Verweilen und Mitfeiern ist ausdrücklich erwünscht und empfohlen.

Gedenkmedaillen "750 Jahre Stahnsdorf" gibt es im Festzelt noch bis zum Ende der Festwoche gegen einen kleinen Obolus zu erwerben.


Unterdessen können im Festzelt bei der Spindelpresse nach wie vor Gedenkmedaillen aus Zinn für vier Euro oder aus Messing für fünf Euro erworben worden. Sie werden vom Stahnsdorfer Heimatverein angeboten und vereinen auf wenigen Quadratzentimetern die ortsprägenden Elemente aus siebeneinhalb Jahrhunderten. Eine echte Rarität und sehr zu empfehlen.

Highlights des letzten Abends der Festwoche sind am Samstag die Konzerte von "Bobo In White Wooden Houses" um 19 Uhr sowie Nikko Weidemann & Band um 21.30 Uhr.