Neue Kammerspiele führen integratives Tanztheaterstück auf

Szenenbild aus "Storyteller"
(Foto: Ule Kamal Mägdefrau / Neue Kammerspiele)

Am 16. Januar 2016 findet um 18 Uhr in den Neuen Kammerspielen die Aufführung von "Storyteller" statt, der dritten Eigenproduktion des Hauses. Es handelt sich dabei um ein integratives Tanztheaterstück für mehr Toleranz und gegen Ausländerfeindlichkeit.

Mitwirkende sind unter anderem Jugendliche des Evangelischen Gymnasiums Kleinmachnow sowie Senioren der Seniorenresidenz "SenVital" in Kleinmachnow und Asylbewerber aus den Asylbewerberheimen in Stahnsdorf und Teltow. Junge Jazzmusiker aus Kleinmachnow und Zehlendorf werden das Stück musikalisch begleiten.

Der gemeinsame Nenner ist das Geschichtenerzählen: Jeder Mensch - egal welcher Nationalität, welchen Alters und welcher Herkunft - hat Geschichten. Ob diesen vor dem Schaukelstuhl im Wohnzimmer, am Lagerfeuer, im Zelt oder unterm Sternenhimmel gelauscht wurde, spielt keine Rolle, zumal sie unabhängig von ihrer Herkunft im Kern ähnliche Wertvorstellungen teilen.

Vier dieser unzähligen Geschichten werden auf die Bühne in der Karl-Marx-Straße gebracht: Ein afrikanisches Märchen, indisches Gedicht, iranisches Kinderbuch und neues deutsches Märchen finden dort ihren Platz und werden von den Mitwirkenden getanzt.

(12.01.2016 / mit Material Neue Kammerspiele)

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Hintergrund: "Storyteller"

"Storyteller" wurde von der Tanzpädagogin und Choreografin Gabriele Bayertz in Zusammenarbeit mit den Neuen Kammerspielen ins Leben gerufen. Finanziert wird das Projekt von der Flick Stiftung und dem Landkreis Potsdam-Mittelmark.

Auch der "Freundeskreis der Neuen Kammerspiele e. V." half und hilft tatkräftig dabei mit, dass Eigenproduktionen wie die jetzige aufgeführt werden können. 2015 wurden in dem Traditions-Lichtspieltheater "Die Fledermaus" und die "Märchenoper Hänsel und Gretel" gezeigt.