Mit Messe und Blaskapelle: Gedenken an die Opfer des 1. Weltkriegs

Wortwörtlich mit großer Kapelle veranstaltete die italienische Botschaft aus Anlass der Endes des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren erstmalig eine Gedenkzeremonie in großem Rahmen auf dem Soldatenfriedhof des Südwestkirchhofs. Diese wurde am 4. November 2018 von der katholischen Mission Berlin abgehalten.

Das italienische Militär begleitet den Sonntagvormittag musikalisch mit einer 30-köpfigen Blaskapelle. Bürgermeister Bernd Albers repräsentierte bei der gut besuchten Veranstaltung die Gemeindeverwaltung und legte gemeinsam mit weiteren Gästen, darunter etwa Treuenbrietzens Bürgermeister Michael Knape, einen Blumenkranz am Ehrenmal nieder.

Zum Hintergrund: Die italienische Regierung legte 1924 eine rund ein Hektar große Kriegsgräberanlage auf dem Südwestkirchhof an. Um den Obelisken, der das Zentrum der alten italienischen Militärstadt symbolisiert, sind 1660 Soldaten bestattet. In der damaligen Provinz Brandenburg waren sechs Internierungslager und Lazarette errichtet, in denen die jungen Soldaten gestorben sind.

(05.11.2018 / mit Material Südwestkirchhof)