Mehr Sicherheit, weniger Schlamm und Staub

Die Bagger rollen: Bis zum Spätsommer 2015 sollen Sperberstraße, Finken- und Schwalbensteg fertig sein.


Es geht los: In der Vogelsiedlung rollen die Bagger. Dort werden bis voraussichtlich zum Sommer 2015 gleich drei Straßen erstmalig hergestellt. Aus den Sandwegen Sperberstraße sowie Finken- und Schwalbensteg werden asphaltierte und gepflasterte Straßen. Rund 825.000 Euro beträgt das Gesamtvolumen der Baumaßnahme inklusive der dazugehörigen Planungskosten.

Schritt für Schritt wird nun bis zum Projektende gebaut

Zunächst wird bis Jahresende an der Sperberstraße gebaut. Im Herbst sollen außerdem die Arbeiten am Finkensteg beginnen, bevor im Frühjahr und Sommer 2015 der Schwalbensteg sowie ein Durchgang für den nicht-motorisierten Verkehr von dort zur Bergstraße und abschließend die Nebenanlagen in allen drei Straßen (Beleuchtung, Begrünung, Markierung, Beschilderung) errichtet werden. Die Fertigstellung ist im Spätsommer kommenden Jahres geplant.
"Das Projekt ist eine der wichtigsten Etappen 2014/2015 im Straßenausbauprogramm der Gemeinde Stahnsdorf. Auch wenn die Bauphase den Bürgern ganz sicher Einiges abverlangt, lässt sich schon jetzt sagen, dass sie sich nach Projektabschluss auf einen sauberen, sicheren und bequemen Verkehrsweg vor ihren Wohnungen und Häusern freuen dürfen", sagt Bürgermeister Bernd Albers. Er begutachtete am Montag gemeinsam mit Michael Klemm, Sachbearbeiter für Verkehrsflächen im Hauptamt, die ersten Maßnahmen zur Regenentwässerung. Der verantwortliche Polier Marcel Sperk veranschaulichte die Arbeiten, die an der derzeit gesperrten Einmündung der Sperberstraße auf den Güterfelder Damm stattfinden.

Sichere und saubere Straßen nach der Fertigstellung

Kein Oberflächenwasser mehr, das unkontrolliert im Erdboden versickert, keine Staubwolken mehr an trockenen Tagen und keine Schlammwüste in der regenreichen Zeit das seien neben einer sicheren Fußgängerführung und einer durchgängigen, energiesparenden LED-Beleuchtung sowie einer gut erkennbaren Markierung die wesentlichen Vorteile des Straßenneubaus, fügt Albers hinzu.
Die neu hergerichteten Straßen werden wie fast alle Verkehrswege in dem Wohngebiet mit einer Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern ausgeschildert sein. Übrigens sind der Zugang für Rettungskräfte zu den Grundstücken sowie die Entsorgung während der Bauzeit gesichert. Auch die Grundstückszufahrten für die Anlieger sollen bis auf kurze Vollsperrungen etwa bei der Asphaltierung durchgängig nach Feierabend erreichbar sein.