KGG verzichtet auf Dauergenehmigung für Landeplatz


Unternehmen zieht Antrag bei Luftfahrtbehörde zurück / Bürgermeister Albers: "Empfinde großen Respekt für die Entscheidung"

Mit Schreiben vom gestrigen Montag teilte die Krieger Grundstück GmbH (KGG) der Gemeinde Stahnsdorf mit, dass sie ihren Antrag auf Erteilung und Genehmigung zur Anlage und für den Betrieb eines Hubschrauber-Sonderlandeplatzes bei Güterfelde gemäß 6 LuftVG i. V. m. 40 ff. LuftVZO nicht weiter verfolgen wird. Als Grund gab die KGG lediglich die Nachricht an, "dass unser Antrag in der Gemeinde nicht aufgenommen wurde, im Gegenteil, sondern immer kritischer gesehen wird". Deshalb habe die KGG bei der Oberen Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg (LuBB) ihren Antrag zurückgenommen, so Firmenchef Kurt Krieger in dem vorab versandten Fax.

Hierzu erklärt Bürgermeister Bernd Albers:

"Die Debatte um den Antrag war hochemotional und zeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger großen Wert auf den Erhalt der hohen Lebensqualität in Stahnsdorf und seinen Ortsteilen legen. Daher empfinde ich für diese Entscheidung großen Respekt. Sie zeugt von einer hohen Sensibilität für die Sachlage."

Ungeachtet des Rückzugs der KGG, der seitens der LuBB noch nicht bestätigt ist, wird die Gemeinde Stahnsdorf die Auslegung der Antragsunterlagen im Gemeindezentrum Annastraße bis zum Fristende am 8. August fortsetzen und anschließend die gesammelten Einwände per Post an die Genehmigungsbehörde versenden.