Initialberatung: Klimaneutralität als Selbstverpflichtung möglich

Grafik: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Immer mehr Kommunen in Deutschland erlegen sich selbst auf, in Zukunft klimaneutral wirken zu wollen. Auch in Stahnsdorf könnte dies ein Fernziel werden: So diskutierten am Dienstag, 31. Mai 2016, Vertreter der Fraktionen Bündnis90/Die Grünen, Bürger für Bürger/Die Neuen, SPD und Die Linke gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung Ideen und Vorstellungen zu der Möglichkeit einer potenziellen Klimaneutralität.

Beratend und moderierend wirkte dabei Dr.-Ing. Gabi Zink-Ehlert, Berliner Büroleiterin beim Ingenieurbüro Seecon. Im Verlauf der zweieinhalbstündigen Gespräche wurden am Dienstag mehrere Prozessbeispiele beleuchtet, etwa aus den Städten Jena und Delitzsch sowie der Gemeinde Schwielowsee.

Als Konsens des zweiten Workshops, der im Rahmen der "Einstiegberatung kommunaler Klimaschutz" stattfand, war zu vernehmen, dass die Nachvollziehbarkeit/Abrechenbarkeit von Ergebnissen und ein Monitoring auf dem Weg zur Klimaneutralität wichtige Eckpfeiler im Prozess sein müssen.

Auch das Motto "Weniger ist mehr" spielte am Dienstagabend eine große Rolle: Es bestand offenkundig Einigkeit darin, dass es zielführender ist, sich eine überschaubare Anzahl realistischer Ziele möglichst konkret zu stecken als sich in einer wirklichkeitsfernen Zielvielfalt zu verstricken.

Die Gespräche werden am 27. September 2016 im Gemeindezentrum fortgesetzt. Dann wollen die Teilnehmer konkret an vorformulierten Zielsetzungen für die Gemeinde Stahnsdorf feilen.

(02.06.2016)