Hin und weg auf zwei Rädern: Radweg Sputendorf-Struveshof eröffnet

Auf Drahteseln eröffneten Bürgermeister Bernd Albers, sein Ludwigsfelder Amtskollege Andreas Igel sowie die Ortsvorsteher Dr. Rolf-Denis Kupsch (Sputendorf) und Sven Püstow (Schenkenhorst) am 5. Dezember 2018 ─ nach zweieinhalb Monaten Bauzeit ─ den rund 1,7 Kilometer langen Rad- und Wirtschaftsweg zwischen Sputendorf und Struveshof.

Auch einige Bürger aus Sputendorf und Schenkenhorst, den südlichsten Ortsteilen der Gemeinde Stahnsdorf, wohnten dem Ereignis bei, das am südlichen Ausbauende Sputendorfs in der Straße der Freundschaft feierlich begangen wurde.

"Für eine durchgehende Radwegverbindung von Berlin-Zehlendorf über Stahnsdorf und Sputendorf nach Ludwigsfelde fehlt nur noch der Ausbau des Abschnitts zwischen Marggraffshof und Sputendorf", sagte Bürgermeister Bernd Albers. Er lobte die jederzeit gute Zusammenarbeit der beiden Verwaltungen.

Freuen dürfen sich nun in erster Linie Zweiradfahrer: Für sie wurde eine Fahrbahn mit einer Breite von 3,50 Metern geschaffen und für guten Rollkomfort eine feine Asphaltmischung mit glatter Oberflächenstruktur eingebaut. Rund 360.000 Euro investierten die Kommunen gemeinsam in Planung und Bau der neuen Verbindung, zwei Drittel davon trug aufgrund des höheren Streckenanteils die Gemeinde Stahnsdorf.

Sowohl als Pendlerstrecke als auch der touristischen Entwicklung (Radler, Skater) und nicht zuletzt als Wirtschaftsweg für landwirtschaftliche Fahrzeuge wird die Trasse förderlich sein. Sie beginnt in Sputendorf am Befestigungsende der Straße der Freundschaft, verläuft in südlicher Richtung und endet am befestigten Sputendorfer Weg im Ludwigsfelder Ortsteil Struveshof.

Der neue Weg zwischen Sputendorf und Struveshof ist somit auch die kürzeste Verbindung beider Ortsteile. In gut fünf Minuten Fahrzeit erreichen die Sputendorfer nun den nächstgelegenen Regionalbahnhof und somit eine schnelle Anbindung zum BER, nach Berlin-Mitte und Potsdam.

Der Vorschlag zum Bau eines Radweges bzw. kombinierten Rad-/Wirtschaftsweges stammt übrigens aus 2015. Im Rahmen der Beteiligung zum damaligen Stahnsdorfer Bürgerhaushalt war er mit 190 Stimmen der am drittstärksten votierte Vorschlag.

(06.12.2018)