Halbzeit in der Vorschlagsphase



Gut zwei Wochen nach dem Start der Vorschlagsphase des Bürgerhaushaltes Stahnsdorf sind rund 200 ausgefüllte Formulare mit knapp 400 Vorschlägen in der Gemeindeverwaltung eingetroffen. Das teilte Bürgermeister Bernd Albers mit. Darunter seien natürlich auch einige Dopplungen. Die meisten Ideen sind bislang der Kategorie Ordnung und Sicherheit zuzuordnen, aber auch im Bereich Straßen, Wege und Plätze gibt es viele Wünsche. Auch mehr oder minder Kurioses landet auf den Schreibtischen der Verwaltung: Einige Grundschüler wünschen sich etwa eine offizielle Erlaubnis dafür, ihr Smartphone im Klassenraum nutzen zu dürfen.

Noch bis zum 20. Juli können Vorschläge unterbreitet werden. "Die Beteiligung ist bislang mehr als erfreulich. Der Bürgerhaushalt lebt von der Vielfalt seiner Ideen. Bringen Sie sich mit weiteren Vorschlägen ein", sagt Bürgermeister Bernd Albers. Neben der Möglichkeit, sich das Formular auf stahnsdorf.de herunterzuladen, gibt es sechs Auslagestellen im Gemeindegebiet. Besonders rege genutzt werden etwa die Lindenhof-Grundschule und die Kita Spatzennest.

Im Anschluss an die Vorschlagsphase sortiert die Verwaltung die Ideen nach Kategorien, eliminiert Dopplungen und legt nicht umsetzbare Vorschläge beiseite. Einige wenige der bislang eingereichten 400 Vorschläge fallen bereits auf den ersten Blick aus der Auswahl heraus, weil etwa wie zum Beispiel bei Wünschen nach verstärkter Polizeipräsenz auf den Straßen die Zuständigkeit der Gemeinde nicht gegeben ist.

Für all diejenigen, die mehr über den Bürgerhaushalt erfahren möchten, bietet die Gemeinde Stahnsdorf am 15. Juli um 17 Uhr im Club an der Bäke (ClaB) eine weitere Informationsveranstaltung an.

Bürgermeister Bernd Albers mit Kämmerin Doris Höhne

Kämmerin Doris Höhne leert mit Bürgermeister Bernd Albers einen der Behälter für die Vorschlagsformulare.