Gemeindeverwaltung beantragt Ausnahmegenehmigung für Bejagung

Die zunehmende Zahl von Schwarz- und Rehwild sowie Füchsen, die sich innerorts aufhalten, und die daraus resultierende Schadenshöhe auch an Gemeindeeigentum hat die Gemeindeverwaltung Stahnsdorf dazu veranlasst, bei der Unteren Jagdbehörde des Landkreises Potsdam-Mittelmark eine Ausnahmegenehmigung nach § 5 Landesjagdgesetz Brandenburg zur Bejagung in befriedeten Bezirken zu stellen.

Bei den kommunalen Grundstücken handelt es sich unter anderem um den Dorfplatz, das ClaB-Gelände, einen Lagerplatz des Wirtschaftshofes an der Alten Potsdamer Landstraße sowie die Grünanlage "Schwarzer Pfuhl", der sich durch das Grashüpferviertel zieht.

Derzeit legt der von der Gemeinde gestellte Antrag zur Prüfung bei der Behörde in Bad Belzig. Sie entscheidet, ob die örtlichen Jagdgenossen zeitlich und örtlich begrenzt an den genannten Stellen der Jagd nachgehen und den Wildbestand dezimieren dürfen.

Hier auf stahnsdorf.de finden Sie außerdem generelle Verhaltenshinweise bei Kontakt mit Schwarzwild.

(26.04.2016)

Die Schäden durch Schwarzwild steigen proportional mit seiner Anzahl. Nun soll eine Ausnahmegenehmigung nach dem Landesjagdgesetz Brandenburg dazu beitragen, den Bestand in Stahnsdorf zu dezimieren.