Gedenken am Mahnmal gegen Krieg und Gewaltherrschaft

Der November als Herbstmonat ist traditionell die Zeit im Jahr, an der die Vergänglichkeit des Lebens auch in der Natur offenbar wird. So gedenken die Menschen an mehreren Wochenenden der Verstorbenen, etwa am Remembrance Day, dem Volkstrauertag oder am Totensonntag. Es ist eine Zeit stiller Trauer, aber auch der Dankbarkeit und des Wachsamhaltens der Erinnerung an erlittenes Unrecht.

Nach der britischen Gedenkfeier am Wochenende zuvor zelebrierte Stahnsdorf auf Einladung von Bürgermeister Bernd Albers dieses Gedenken nun erneut. Am diesjährigen Volkstrauertag, dem 19. November 2017, legten der Bürgermeister und mehrere Gemeindevertreter im Beisein vieler Einwohner im historischen Ortskern Kränze am Mahnmal zu Ehren der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft nieder und gedachten an diesem frühen Vormittag in andächtiger Stille der Toten.

Der staatliche Gedenktag wird seit 1952 traditionell zwei Sonntage vor dem ersten Adventssonntag begangen und erinnert an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltbereitschaft und Gewaltherrschaft aller Nationen.

(21.11.2017)

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Impressionen vom Volkstrauertag, dem 19. November 2017, auf dem Dorfplatz (Fotos: Heiko Spleet)