Freibad-Sanierung ist auf einem guten Weg

Haus A ist eines von mehreren Gebäuden aus den 70er Jahren, das vollständig saniert wird.

Seine Arbeit erledigt Freibad-Geschäftsführer Markus Schmidt derzeit in einem Container, denn sein eigentliches Büro ist eine Baustelle. Im Oktober startete im Freibad Kiebitzberge der erste Bauabschnitt zur Sanierung der Anlage aus den 1970er Jahren. Seitdem regieren in den Häusern A, B und C die Bauarbeiter.

Die Gebäude wurden zunächst komplett entkernt, und seit November bekommen die Flachbauten neue Bodenplatten, Wände, Dächer, Leitungen und Fenster. Den aktuellen Stand der Bauarbeiten präsentierte Markus Schmidt interessierten Gästen am gestrigen Dienstag. Projektleiter Dietmar Städter lobte bei diesem Beinahe-Richtfest die Teams der ausführenden Baufirmen angesichts des überaus sportlichen Terminplans: "Die Arbeit, die hier bislang vollbracht wurde, war nicht einfach", so Städter. Zum Teil musste wegen einiger Altlasten, die sorgfältig zu entsorgen waren, mit großer Vorsicht gearbeitet werden.

Baustellenbegehung am gestrigen Dienstag auf dem Freibad-Gelände: Auch Haus B ist im Umbau begriffen und teilweise eingerüstet.
(Fotos: Gemeinde Kleinmachnow)

Haus B ist das Gebäude, das fast jeder Freibadbesucher kennt, denn es ist der Sanitärtrakt. Hier entstand nun ein Durchgang, der das Haus in zwei Richtungen öffnet und einen getrennten Zugang zu WCs und Umkleideräumen sowie Duschen ermöglicht. Auch einen barrierefreien Bereich wird es dann geben. Im Haus C sind Verwaltung und Tauchschule untergebracht, dort härtet derzeit der Estrich aus. Große Fenster bringen künftig mehr Tageslicht in die neuen Büros.

Noch ungewiss ist, wann Haus A fertiggestellt wird. Früher waren dort Technik und Lagerräume untergebracht, in naher Zukunft werden sich hier die Saunafreunde treffen, wie Architekt Alexander Bertsch erläutert. Bodentiefe Fenster erlauben dann einen Blick in den von zwei großen Kiefern beherrschten japanischen Garten zwischen Haus A und B. Nach außen werden Sichtblenden für die erforderliche Intimität sorgen. Ob die Sauna noch in diesem Jahr und damit zur nächsten Wintersaison fertiggestellt wird, entscheidet demnächst der Aufsichtsrat. Priorität haben aber die beiden anderen Gebäude, die zum Saisonstart am 1. Mai zur Verfügung stehen müssen.

(18.02.2015 / mit Material Gemeinde Kleinmachnow)