Flakgranaten-Fund in Stahnsdorf erforderte sofortige Sprengung

Sprengmeister waren erneut in Stahnsdorf im Einsatz.
(Archivfoto: Gemeinde Stahnsdorf)

Nur gut drei Monate ist es her, dass letztmals Fundmunition in Stahnsdorf unschädlich gemacht wurde. Anfang März 2016 entschärften Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes des Landes Brandenburg (KMBD) eine 250-Kilogramm-Fliegerbombe im Techno Park.

Am Dienstagvormittag, 19. Juli 2016, waren Bauarbeiter nun bei Grabungen an einer Baustelle in der Mühlenstraße auf eine funktionsfähige Flakgranate gestoßen. Nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt kontaktierte dieses unverzüglich den KMBD, der sich wiederum nach Begutachtung des Fundstücks zu dessen sofortiger Sprengung entschloss.

Gemeinsam mit der Feuerwehr und Polizei organisierte der Einsatzstab um Leiterin Jana Bollinger Straßensperrungen der Mühlenstraße und der Ruhlsdorfer Straße sowie die notwendigen Evakuierungen der Einwohner in einem Sperrkreis von 100 Metern Durchmesser. Der Nord-Süd-Verkehr auf der Landesstraße 77 sowie der West-Ost-Verkehr auf der Potsdamer Allee war von den Sperrungen nicht betroffen, sodass sich die Beeinträchtigungen im Vergleich zum März in Grenzen hielten.

Gegen 13:20 Uhr wurde der Blindgänger, die zuvor sorgfältig mit Strohballen abgedeckt wurde, durch Sprengung unschädlich gemacht. Kurz danach konnten alle Sperrungen aufgehoben werden, die betroffenen Anwohner in ihre Häuser zurückkehren und die Bauarbeiten weitergehen. Bürgermeister Bernd Albers dankte KMBD-Sprengmeister Mike Schwitzke mit einem Blumenstrauß für seinen erfolgreichen Einsatz.

(21.07.2016)

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Bild 1: Das gefährliche Fundstück
Bild 2: Einsatzleiterin Jana Bollinger bei der Lagebesprechung mit Bürgermeister Bernd Albers
(Fotos: Gemeinde Stahnsdorf)