Eiscafé bereichert den Stahnsdorfer Hof

20 Eissorten bietet das Café an. Nicht nur der Bürgermeister kam und probierte.

Das rote Band war noch nicht einmal durchtrennt, da warteten bei Kaiserwetter am Samstagmittag auch schon die ersten Kinder mit ihren Eltern darauf, das Eis im neueröffneten Eiscafé "Castagno" auszuprobieren zu können. 20 Sorten selbstgemachtes Eis zum Kugelpreis von einem Euro, diverse Sorten Kuchen und Torten sowie heiße und kalte Getränke bieten Gastronom Florim Bekiri und seine emsigen Mitarbeiter seit diesem Wochenende zum Verkauf an.

Das Café lädt jedoch nicht nur zum Kauf, sondern vor allem auch zum Verweilen ein. Die großzügige Außensitzfläche macht's möglich. Ganz nach dem Motto "Sehen und gesehen werden", lässt sich von dort bestens beobachten, wie das Leben nahe dem Eingangstor nach Stahnsdorf pulsiert.

"Ein Restaurant und ein Eiscafé, nebenan mehrere sanierte Häuser. Der Stahnsdorfer Hof kann sich wirklich sehen lassen. Es ist uns gemeinsam gelungen, diesen Platz nachhaltig zu beleben. Er ist auf dem besten Weg, zu einem tollen Aushängeschild für den Ort zu werden", sagt Bürgermeister Bernd Albers. Er ließ sich nicht lange bitten und reihte sich selbst in die Schlange der Kunden ein, um eine der ersten leckeren Eisbälle zu kaufen und probieren. Einwandfrei - so Albers' Urteil.

"Castagno" - der Name weckt nicht nur bei Stahnsdorferinnen und Stahnsdorfern Assoziationen. Nur gut 500 Meter vom Stahnsdorfer Hof entfernt betreibt Geschäftsführer Bekiri seit Jahren in der Wannseestraße ein gleichnamiges Ristorante. Inspiriert hat den Gastwirt sein Cousin, der am Ostpreußendamm in Berlin-Lichterfelde das Eiscafé "La Dolce Vita" betreibt. Mit einer Eismaschine vom italienischen Hersteller Carpigiani ist die neue Stahnsdorfer Gastronomie übrigens bestens ausgestattet. "Das ist der Mercedes unter den Eismaschinen", schwärmt Bekiri.

In den Frühlings- und Sommermonaten ist das Eiscafé von 9 bis 21 Uhr geöffnet, in der kalten Jahreszeit bis 19 Uhr.

(11.05.2015)