Buslinie 627 bedient im Schülerverkehr künftig das Übergangswohnheim Ruhlsdorfer Straße

Die Gemeinde Stahnsdorf hat sich erfolgreich bei der Beelitzer Verkehrs- und Servicegesellschaft mbH für eine Verlängerung der Buslinie 627 eingesetzt. Damit soll denjenigen 20 Kindern aus dem Übergangswohnheim Ruhlsdorfer Straße der Start ins Schulleben erleichtert werden, die nach den Winterferien die Grundschule „Heinrich Zille“ besuchen.

Ab Montag, 9. Februar, werden die Fahrten im Schülerverkehr zwischen Enzianweg und Vicco-von-Bülow-Gymnasium und zurück um eine Haltestelle ab/bis Green Park (Haltestelle direkt vor dem Wohnheim!) verlängert. Neuerdings wird um 7:12 Uhr eine Fahrt ab Green Park angeboten, die den Flüchtlingskindern die rechtzeitige Schulteilnahme ermöglicht (Schulstart ist um 7:55 Uhr). Entsprechende Rückfahrten finden um 14:09, 14:59 und 15:49 Uhr statt. In drei Altersstufen – 1./2. Klasse, 3./4. Klasse und 5./6. Klasse – werden die Kinder in der Friedrich-Naumann-Straße zunächst gesondert beschult.

Der Träger des Übergangswohnheims, der Internationale Bund, hat unterdessen Anträge auf Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket für Kinder und Jugendliche gestellt. Eine mögliche Förderung bezieht sich auf Zuschüsse für das Mittagessen, Lernförderung, Ausflüge und mehrtägige Klassenfahrten sowie für kulturelle und sportliche Aktivitäten und die Schülerbeförderung. Das Geld wurde bereits vom Kreis Potsdam-Mittelmark bewilligt, sodass es in Starterpakete für die neuen Schüler und Schülerinnen investiert werden kann.

Über weiterführenden Bedarf der Menschen im Übergangswohnheim informiert die Gemeinde Stahnsdorf auf der entsprechenden Unterseite ihrer Internetpräsenz stahnsdorf.de. Hierfür steht die Verwaltung in engem Kontakt zum Internationalen Bund und der örtlichen Ehrenamtskoordinatorin.

(04.02.2015)