Betrüger täuschten Panne vor und boten Schmuck an

Grafik: Innenministerium Land Brandenburg

Am Sonntagnachmittag, 8. November 2015, wiesen mehrere Anrufer die Polizei darauf hin, dass auf der neuen Landesstraße 40 zwischen den Abfahrten Güterfelde und Ruhlsdorf Betrüger unterwegs seien. Sie nahmen an, dass diese Autofahrer durch eine vorgetäuschte Fahrzeugpanne zum Anhalten animieren, um dann mit unechtem Schmuck Bargeld zu ergaunern.

Gegen 14.50 Uhr konnte die Polizei dann tatsächlich zwei Straftäter festnehmen. Kurz zuvor war es dem Duo gelungen, eine Frau aus Cottbus zum Anhalten zu bewegen. Sie erzählten der Dame, dass ihnen der Sprit ausgegangen sei, sie Geld bräuchten und als Pfand Goldschmuck sowie ein Smartphone überlassen würden.

Die Summe, die ihnen die Frau anbot, war den Männern jedoch nicht ausreichend. Es kam zu einer Diskussion. In dieser Zeit erschienen die Einsatzkräfte und ließen den Betrug auffliegen. Der Autofahrerin entstand somit kein Schaden.

Die 19 und 27 Jahre alten Straftäter wurden vorläufig festgenommen. In ihren Vernehmungen gaben sie die Straftat zu und räumten eine weitere ein, die sich bereits am 5. November 2015 im gleichen Bereich ereignet hatte und zu welcher auch die Strafanzeige eines Betroffenen eingegangen war. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurden beide Straftäter nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

(09.11.2015)

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Aktueller Hinweis der Polizei

Lassen Sie sich von derartigen Betrügern nicht reinlegen!
Bei den als Pfand angebotenen Gegenständen handelt es sich um minderwertige, unechte Waren, die in keinem Fall dem übergebenen Geldwert entsprechen.
Fallen Ihnen derartige Betrüger auf, informieren Sie bitte schnellstmöglich die Polizei!