Auch im höheren Alter noch reichlich Spaß an Weiterbildungen

Foto: Gemeinde Stahnsdorf

In der Zielgeraden einer langen Erzieherinnenkarriere war für Regina Greupner am heutigen Mittwoch Gelegenheit, gemeinsam mit ihren Kolleginnen und den Kindern in der Musik-Kita „Mäuseburg“ zurück auf ihre bislang vier Jahrzehnte währende Dienstzeit zu blicken.

Eigens für diesen feierlichen Anlass hatte das Kollegium ein Gedicht kreiert und mit Gesang vorgetragen. Der Nachwuchs überreichte als Geste des Dankes bunte Blumen und rote Herzen. Bürgermeister Bernd Albers zollte der 61-Jährigen für ihre aufopferungsvolle Tätigkeit bei der Förderung und Erziehung im Krippen- und Kindergartenbereich Respekt. "Man sieht Frau Greupner die Liebe zur Arbeit förmlich an. Das ist das besondere Etwas, das sie in ihre Arbeit einfließen lässt", sagt Albers.

Greupner ging einst in Güterfelde zur Schule, absolvierte ihre Ausbildung zur Erzieherin bis 1974 im damaligen Betriebskindergarten der Geräte- und Reglerwerke Teltow, der heute „Mäuseburg“ heißt. Ihre Vorgesetzte war Hannelore Schewe, die von 1974 bis 2006 als Leiterin der Kita in der Wilhelm-Külz-Straße fungierte.

Es sei noch immer ihr absoluter Traumberuf, sagte Greupner am Mittwoch. Auch im höheren Alter ist sie dankbar für die angebotenen Weiterbildungen und freut sich stets darauf. Mindestens bis 2017 will die Jubilarin noch arbeiten. Dann wäre sie 63.

Mittlerweile betreut Greupner den Nachwuchs früherer Generationen von Kindern, die ihr in ihrer langen Kitakarriere begegnet sind. Sie wohnt heute in Kienwerder.

(12.08.2015)