Andauernde Trockenheit wird auch für Südwestkirchhof zum Problem

Mit 206 Hektar Fläche zählt der Südwestkirchhof zu den größten Waldfriedhöfen Deutschlands und ist daher außergewöhnlich dicht bewaldet. Diese gestaltete Landschaft macht ihn in seiner wilden Romantik wertvoll, allerdings bergen Extremsituationen wie die derzeitige landesweite Trockenheit immense Gefahren.

Tausende Rhododendren und andere Ziersträucher und Laubbäume drohen regelrecht zu verdorren. Gefahren gehen auch von Grabnutzern aus, die in ihrer Trauer Kerzen inmitten der Natur aufstellen. Ein einziger Windstoß oder Wildtiere können Grablichter zu Fall bringen und in dem dicht bewaldeten Gebiet einen Brand von verheerendem Ausmaß verursachen.

Neben anderen wertvollen Bauwerken steht im Zentrum des Friedhofsensembles die Norwegische Friedhofskapelle, die in Stil und Bauweise einzigartig ist und durch einen Brand sehr schnell vernichtet würde. Die Friedhofsverwaltung bittet alle Besucher daher eindringlich, von jeglichem Gebrauch von Feuer Abstand zu nehmen, um damit Brandgefahr abzuwenden. Hinweisschilder auf dem gesamten Gelände weisen auf diese Gefahr hin.

(03.07.2018 / mit Material Südwestkirchhof)

Die landesweite Trockenheit macht selbstverständlich auch der Flora auf dem Südwestkirchhof zu schaffen.
Ein Waldbrand wäre nicht zuletzt für die einzigartige Kapelle (Archivbild: Friedhofsverwaltung) dramatisch.