Gerichtsurteil: Bundesbehörde muss Stegnutzungsvertrag schließen

Im Rechtsstreit mit der Schifffahrtsbehörde um einen Stegneubau liegt der Ruderclub KST derzeit voraus.
(Archivfoto: Gemeinde Stahnsdorf)

Nach fast dreieinhalb Jahren Rechtsstreit endete das Verfahren des Ruderclubs Kleinmachnow-Stahnsdorf-Teltow gegen die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung Berlin beim Amtsgericht Potsdam am 1. Juni 2016 mit einer Entscheidung.

So verurteilten die Richter die Bundesbehörde dazu, mit dem Ruderclub einen Nutzungsvertrag für den Betrieb einer Steganlage an dessen Grundstück am Teltowkanal abzuschließen. Ferner hat der Bund die Gutachterkosten in Höhe von 23.000 Euro zu erstatten.

Gegen die Entscheidung ist Berufung möglich. Die Auffassungen von Verein und Behörde liegen nach wie vor weit auseinander: Dies war am Vorabend der jüngsten Verhandlung, dem 31. Mai 2016, nochmals Gegenstand der Fernsehberichterstattung des Magazins "ZiBB" im Rundfunk Berlin Brandenburg.

(02.06.2016)