Aktuelles zum Eichenprozessionsspinner


"Neem Protect", ein auch im Ökolandbau zugelassenes Mittel, kommt zum Einsatz

Um die Auswirkungen des Eichenprozessionsspinners bereits im Vorfeld zu mindern, hat die Gemeinde Stahnsdorf eine präventive Behandlung der in Ihrem Eigentum stehenden ca. 120 Eichen auf dem Gebiet öffentlicher Einrichtungen beauftragt, darunter die kommunalen Grundschulen, Kitas und Sportplätze sowie der ClaB und ein Spielplatz. Der Mitteleinsatz im Vorjahr und eine günstige Witterung sorgten dafür, dass eine Behandlung von Bäumen auf öffentlichem Straßenland in diesem Frühjahr nicht notwendig ist. 2013 wurden insgesamt etwa 700 Eichen behandelt.
Das unter anderem auch für den ökologischen Landbau zugelassene Mittel "NeemProtect" wird voraussichtlich in der 19. Kalenderwoche, beginnend mit dem 5. Mai, durch eine fahrzeuggebundene Sprühkanone zielgerichtet auf die Baumkronen aufgebracht. Die Raupen des nachtaktiven Schmetterlings nehmen das Mittel über den Blattfraß auf und sterben nach etwa einer Woche ab, bevor die gefährlichen Brennhaare ausgebildet werden.

Durchführung der Maßnahme an Nachmittagen

Die Durchführung der Sprühmaßnahme soll nachmittags erfolgen, um einen möglichst ungestörten Betrieb der kommunalen Einrichtungen zu gewährleisten. Dennoch wird es zu Einschränkungen kommen, da die Arbeitsbereiche während und nach der Behandlung nicht betreten werden dürfen. Sobald die Behandlungslösung abgetrocknet ist, können die Flächen wieder betreten werden. Längerfristige Sperrungen, wie etwa beim Einsatz anderer Mittel, sind nicht erforderlich. Die kommunalen Einrichtungen werden vor Beginn der Arbeiten von der ausführenden Firma detailliert informiert.
Im Bedarfsfall wird die Gemeinde etwaige Nester in sensiblen Bereichen (z. B. stark frequentierte Wege) zeitnah entfernen. Die Schädlingsbekämpfung befallener Bäume auf privaten Grundstücken liegt in der Verantwortung der Eigentümer.