"Tocotronic" rockte Grashüpferviertel, "Soko Wismar" ermittelte

Die Gemeinde Stahnsdorf bleibt ein Anziehungspunkt auch für Filmcrews – regelmäßige Anfragen an die Gemeindeverwaltung sind dafür Beleg. Als Schauplatz für ihr neuestes Musikvideo wählte die Hamburger Indierock-Band "Tocotronic" am 17. Oktober 2017 das Grashüpferviertel. Die beteiligte Berliner Produktionsfirma hatte um Stillschweigen bis zum Erscheinungstermin der dazugehörigen Single gebeten, daher erfolgt die Meldung erst jetzt.

"Tocotronic" drehte im Diestelfalterweg sowie in der Nähe der Schenkenhorster Motocross-Strecke Szenen für ihre neueste Single "Hey Du". Der Song ist Teil des noch unveröffentlichten zwölften Albums "Die Unendlichkeit" und erscheint am Freitag als Single-Auskopplung. Beim Dreh wirkten auch Statisten aus der Region mit, die unter anderem in sozialen Netzwerken angeworben wurden.

Weil der Drehort nur einen Steinwurf vom Gemeindezentrum entfernt liegt, hieß Bürgermeister Bernd Albers die mittlerweile vierköpfige Band um Frontmann Dirk von Lowtzow am Drehtag persönlich in Stahnsdorf willkommen. 1993 in der Hansestadt als Trio gegründet, weckte "Tocotronic" beim Bürgermeister "Erinnerungen an die Nachwende- und Studienzeit", wie er bei der kurzen Zusammenkunft mit den musikalischen Gästen erwähnte.

In derselben Kalenderwoche (16. bis 20. Oktober 2017) waren übrigens auch mehrere Tage die Ermittler der ZDF-Krimiserie "Soko Wismar" im Einsatz. Schauplätze für den Krimidreh waren der Eichenweg und Kiefernsteg in Stahnsdorf, aber auch Straßenzüge in Kienwerder (Waltraudstraße, Heidekamp). Dort wurden unter anderem Kamerakran, Lichteinheit, Spielwagen und Schienenfahrzeug verwendet.

(08.11.2017)